Erfolgreicher Abschluss nach drei intensiven Ausbildungsjahren
DRK-Rettungsdienst verabschiedet angehende und frisch examinierte Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter
Im Rahmen einer Feierstunde hat der DRK-Rettungsdienst und Krankentransport im Landkreis Osnabrück am 16. September 2026 die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Ausbildungsjahrgangs 2023 bis 2026 gewürdigt. Gemeinsam mit Praxisanleitern, Führungskräften und weiteren Wegbegleitern wurde auf drei intensive Ausbildungsjahre zurückgeblickt.
Zu ihren erfolgreich abgeschlossenen Ausbildungen konnten Joscha Lübker, Julian Brinkmann, Julian Pohlschmidt und Claire-Sophie Schröder beglückwünscht werden. Joshua Machnitzke befindet sich noch auf der Zielgeraden seiner Ausbildung. Besonders erfreulich: Die Absolventinnen und Absolventen bleiben dem DRK-Rettungsdienst auch künftig erhalten und werden an verschiedenen Rettungswachen im Landkreis Osnabrück eingesetzt.
Geschäftsführer Heiko Wiesner hob im Rahmen der Feierstunde insbesondere die sehr guten Prüfungsergebnisse hervor. Zahlreiche Prüfungsleistungen wurden mit Bestnoten abgeschlossen. Sein Dank galt dabei nicht nur den Absolventinnen und Absolventen für ihr Engagement während der vergangenen drei Jahre, sondern ebenso den Praxisanleiterinnen und Praxisanleitern sowie allen an der Ausbildung beteiligten Kolleginnen und Kollegen.
Die dreijährige Ausbildung zur Notfallsanitäterin beziehungsweise zum Notfallsanitäter umfasst insgesamt 4.600 Stunden. Davon werden 1.960 Stunden auf den Lehrrettungswachen, 720 Stunden in Kliniken und 1.920 Stunden an der Rettungsschule absolviert. Ergänzt wird die reguläre Ausbildung beim DRK-Rettungsdienst unter anderem durch zentrale Ausbildungstage, MANV-Übungen, gezielte Prüfungsvorbereitung sowie geplante und situative Praxisanleitungen.
„Mit dem erfolgreichen Abschluss endet zwar die Ausbildung, das Lernen im Rettungsdienst aber keineswegs“, betonte Wiesner. Berufserfahrung, regelmäßige Fort- und Weiterbildung und die Übernahme wachsender Verantwortung seien wesentliche Bestandteile des weiteren Berufswegs. Gleichzeitig appellierte er an die neuen Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter, sich auch künftig daran zu erinnern, wie es sich anfühlt, selbst neu in einem Beruf oder einer Organisation zu starten, und dieses Wissen an künftige Auszubildende weiterzugeben.
Die Rahmenbedingungen für Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter entwickeln sich dabei kontinuierlich weiter. Moderne Rettungswachen und Medizintechnik, erweiterte Kompetenzen sowie neue Versorgungsmodelle prägen zunehmend den Berufsalltag. Zu den nächsten Entwicklungsschritten im Landkreis Osnabrück gehören unter anderem der Ausbau der Telenotfallmedizin, der Einsatz von Notfallkrankentransportwagen sowie weitere Ansätze zur bedarfsgerechten und differenzierten Patientenversorgung.
Dass die Nachwuchsarbeit konsequent fortgeführt wird, zeigte sich bereits wenige Tage zuvor: Zum 1. September starteten weitere sieben Auszubildende in die Notfallsanitäterausbildung und gehören damit zum inzwischen zwölften Ausbildungsjahrgang des DRK-Rettungsdienstes. Gleichzeitig wurde auch die Ausbildung im kaufmännischen Bereich wieder aufgenommen.
Vorstand und Geschäftsführung gratulieren den Absolventinnen und Absolventen herzlich zu ihren Leistungen und bedanken sich bei allen, die sie während ihrer Ausbildung begleitet und unterstützt haben. Für ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir ihnen viel Erfolg, Freude an ihrem Beruf und stets eine sichere Rückkehr von ihren Einsätzen.

